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  Winfried Beer
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Abschnitt 1: Oslo, Dokka, Tunhovd

Di 14.08.2007
MUC-OSL, Wäldchen östlich von Roa
(35 km)
KARTE+DIAGRAMM

(PG) Früh mussten wir aufstehen und konnten uns gerade noch eine letzte Semmel genehmigen, bevor es schon zum Flughafen ging. Das war Dank Vorabend-Check-In sehr angenehm. In Norwegen angekommen, haben wir erstmal 2 Stunden alles verpackt und sind dann im Sonnenschein losgefahren. Der Sonnenschein hielt allerdings nur 10min und schon kam der nächste Schauer aber der konnte die Stimmung auch nicht vermiesen. Als dann ein Supermarkt und kurz darauf ein Sportgeschäft mit Gasflaschen vor uns auftauchte, war der Tag ein gelungener erster Tag. Der Schauer hörte dann auch gleich auf. Weiter ging es Richtung Westen. Eine einsame Waldstrasse, Abendlicht, dampfender Waldboden und Schilder, die vor Elchen warnen. Willkommen in Norwegen! Gegen 19 Uhr haben wir uns dann im Wald nach einem geeigneten Zeltplatz umgeschaut, den wir nach einer halben Stunde auch gefunden hatten. Einzig ein Bach fehlt uns noch. Also gibt es vorsichtshalber, um Wasser zu sparen, kaltes Essen, was auch sehr gut schmeckt. Jetzt ist es 21:16 Uhr und ich höre auf zu schreiben, damit ich auch morgen mit aller Frische Winfried davon fahren kann, sobald es bergauf geht ;)

PG mit Kamera PG bei Pause Winnie beim Upload

Mi 15.08.2007
Sløvika
(25 km)
KARTE+DIAGRAMM

(WB) Trotz leichten Nieselregens fahren wir gegen Mittag los. Die ruhige Straße im Wald führt alsbald abwärts nach Roa und Lunner. Trotz verwirrende Straßen finden wir in Lunner einen Supermarkt und kaufen Proviant für heute: Penne mit Uncle Ben's "Thai Curry". Und für mich auch eine "Wiener Stang" - eine pappsüße Leckerei aus Blätterteig mit gelber Füllung.

Nach dem Einkauf läßt der Regen nach und bis Sløvika kommmt sogar etwas Sonne durch. Wir beschließen in Søjvika auf dem Campingplatz unser Zelt aufzuschlagen. Wir sind zwar heute nicht weit gefahren, aber wir sind im Urlaub und wollen noch den Tag genießen und ein paar Fotos ohne Regen machen.

Das Zusammenspiel meiner neuen Elektronik funktioniert noch nicht so einfach meist alles recht pfriemelig und umständlich. Insbesondere das Verkleinern der Bilder von meiner Digitalkamera klappt noch nicht ganz, aber das bekomme ich schon noch hin. Dafür läuft mein Fahrrad ohne Mucken. Bei Philipp's Steppenwuff ist aber gestern die Kette zwischen großen Ritzel und Speichen geklemmt und sich nur mühsam wieder rausziehen lassen.

Boot im Randsfjorden wachsamer Hund

Do 16.08.2007
Odnes vor Dokka
(79 km)
KARTE+DIAGRAMM

(PG) Obwohl die Wettervorhersage Regen angekündigt hat, lacht uns die Sonne ins Zelt Geplant ist, an dem See Randsfjorden hochzufahren soweit es geht. Zwar fahren wir auf einer recht großen Strasse, aber der Verkehr hält sich in Grenzen. So geht es am See entlang ein bisschen Auf und Nieder. Eintönig zwar, aber wir kommen voran. Ein bisschen Sightseeing gab es auch noch, als wir einen Steinkreis aus Wikingerzeiten angeschaut haben. Später in Hov kaufen wir ein und bewundern die Kirche wodurch sich ein bisschen Plaudern mit dem Messner ergab. Dazunoch angenehn Zeit zu fotografieren. Wenn nun endlich die mehreren Kilo Technik funktionieren steht an dieser Stelle auch ein Bild. Der Campingplatz sieht aus wie ein verlassenes Grundstück mit einem Geisterhaus darauf. Eine Rezeption gibt es auch nicht, dafür eine kostenlose heiße Dusche. Aus heiterem Himmel überrascht uns dann ein Regenschauer, was zu Panik meinerseits führt, da meine Sachen zu diesem Zeitpunkt teils weit verstreut außerhalb des Zeltes liegen, was an den vielen aggresieven Mücken liegt die es hier gibt. Vor denen flüchtet man nämlich besser in das Zelt. Der Regenschauer führte übrigens zu dem bislang schönsten Regenbogen meines Lebens! mal gucken ob Winnie dem noch was hinzuzufügen hat...

(WB) Ich bin pappsatt und habe keine Lust auf Schreiben.

norwegisches Haus am Randsfjorden Wuff und Körnchen

Do 17.08.2007
Odnes vor Dokka
(5 km)

(WB) Heute fühle ich mich schlapp und bleib mit mittag faul liegen. Das liegt wohl auch an meinem Muskelkater. Viel hatte ich in der letzten Zeit für unseren Fahrradurlaub nicht trainiert. Deswegen beschränkt sich unsere heutige Tagestappe auf den Strecke zur nächsten Tankstelle, wo wir frische Milch kaufen und jeder sich einen Hot-Dog gönnt. (Meiner war sehr lecker, PG fand das Brötchen etwas lasch.)

Dannach gibt es einen großen Topf Reis mit Bernbacher Bolognese-Soße. Für später ist noch ein Topf Milchreis geplant. Mampf.

Leider habe ich heute erfahren, dass ein sehr netter, langjähriger Arbeitskollege aus meinem Institut plötzlich verstorben ist. Mit ihm hatte ich vor vielen Jahren meinen Einstieg in die Unix-Systembetreuung gemacht. Er war auch immer mit viel Humor bei der Sache, so dass er uns fehlen wird.

Blumen im Friedhof von Hov

Fr 18.08.2007
Langedrag
(42 km, 700 Hm)
KARTE+DIAGRAMM

(PG) Mit den SGURGKIs (Schrecklich Grässliches Und Rießig Grauenhaftes Kleines Insekt) sind wir aufgestanden und haben wie immer erst mal einen lößlichen Kaffee getrunken. Wir packen zusammen und verlassen geradezu panisch den Campingplatz. Die Mücken waren einfach zu aufdringlich.

Nach Weiterfahrt am Randsfjorden kommen wir nach Dokka, wo nach norwegischen Maßstäben geradezu der Elch steppt. Leider muss ich feststellen, dass es auch hier kein Stromkabel für meinen IPod gibt. Damit sitze ich vorerst auf dem akustisch Trockenen. Wie oft habe ich es verflucht das Kabel vergessen zu haben. Nun muss ich wohl vorerst auf In Flames & Co verzichten und lausche stattdessen dem Ruf der Wildnis. Sollte einer von euch lieben Leserinnen und Leser ein unbenutztes IPod Kabel herumliegen haben würde ich mch sehr freuen, wenn ihr es mir zukommen lassen könntet. Adresse nach email Vereinbarung ;) Selbstverständlich bekämmst du es zurück.

Aber nun zum Eigentlichen: dem Fahrradfahren. Von Dokka dann ging es weiter Richtung auf einer sehr ruhigen Nebenstraße nach Westen, wo wir auch bald an den Fuß eines kleineren Berges kamen, über den wir abkürzen wollen. Nach den ersten 100 hm sitze ich (wie immer nach 25 km) ein bisschen auf dem Hungerast und dränge Winnie zu einer Essenspause. Auch wenn keine Bank da war. Nachdem die Honigsemmeln im Blutkreisluaf angekommen sind erhole ich mich schnell und dem Berg ist der Schrecken genommen. Auf dem höchsten Punkt der Straße liegt die Ortschaft Leirskogen. Sogar eine Schule ist da. Bei der Kirche legen wir einen Stop ein um uns ein bisschen auf die Bank zu sitzen. Jetzt warten nur noch ein paar hundert Höhenmeter darauf, sich auf meinen Bremsscheiben in Wärmeenergie zu verwandeln.

Gleich am Fuße des diesseitigen Berges liegt auch der angepeilte Campingplatz. Ein reichlich komischer Platz wie man sagen muss. Einige Dauercampingwägen scheinen verlassen und sind vergammelt. Auch ein paar Autos rosten vor sich hin. Die Rezeption ist ein Sammelsurium an Krimskrams, der längst schon die unliegende Fläche des Kiosks eingenommen hat. Auch die Bewohner wirken etwas eigen. Konkret denke ich da an eine Familie, die wie ein wanderndes Tierheim wirkt. Später gehen wir noch fotgrafieren. Ich später auch noch ein zweites mal um das warme Abendlicht, dass auf die verlassenen Hütten fällt, einzufangen. Während ich mir hier die Finger auf dem Psion wund schreibe, zieht es Winnie vor, sich schon in den Schlafsack zu verkrichen. Damit schläft er nun schon seit einer Stunde. Er hat wohl zu viele Schinkennudeln gegessen Aber nun wecke ich ihn mal, damit er den Text online stellt...

kleiner Wasserfall Schaf bei Leirskogen

So 19.08.2007
Langevatn vor Nesbyen
(35 km, 750 Hm)
KARTE+DIAGRAMM

(PG) Heute werde ich mich etwas kurz fassen, da es schon recht spät ist. Nach einer kalten Nacht fahren wir heute Morgen los um gleich den, dem Tal gegenüberliegenden Berg zu erklimmen. Die 35 km klingen zwar wenig, mit dem ganzen Gepäck ist die Bergstrecke trotzdem mühsam. Vor allem weil wir an so einem schönen Wildsee vorbeikommen, an dem wir campen wollen. So werden wir morgen erst einmal hinabrauschen. Nach einer kleinen Fotosession wollen wir noch ein kleines Lagerfeuer schüren, was allerdings aufgrund fehlender großer Stämme nicht wirklich geligen mag. Und damit ist Schluss für heute, da wir morgen nicht allzu spät aufstehn wollen!

am Hølervatnet unser Zelt am Langevatn Blaubeeren und Pilze blauer Geist - Langzeitbelichtung

Mo 20.08.2007
Tunhovd
(45 km, 870 Hm)
KARTE+DIAGRAMM

(WB) Der Himmel ist bedeckt und es nieselt meist. Das mit dem frühen Aufstehen lassen wir sein. Gegen 11 Uhr rollen wir trotzdem nach Nesbyen und gehen Einkaufen. Spaghetti, Wiener Würstchen, Brot, Kartoffelsalat, Salat, Wiener Stang und Eplekake und Schokolade, Joghurt, Äpfel, Banannen und Müsli. Was nicht in die Packtachen paßt wird an Ort und Stelle weggefuttert. Für Philipp finden wir auch ein IPod-Zusatzakku (6xAAA-Batterien). Damit soll der IPod nano bis zu 53 Stunden duddeln. Leider wird dabei der interne Akku nicht mit aufgeladen. In einer Bank kann ich meine alten Banknoten (aus dem Jahre 1989) gegen neue Scheine umtauschen.

Gestärkt fahren wir das Rukkedalen aufwärts bis Tunhovd, wo die Straße gerade neu geteert wird.

nasse Schotterstraße vor Nesbyen Ausblick bei Tunhovd


Weiter geht es im Abschnitt 2.

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